Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 66

Heusis, große Wasserstelle innerhalb reicher Weide im westlichen Komashochland (s.d.) in Deutsch-Südwestafrika. Im Beginn der Windhuker Siedlung war H. wichtiger Truppenposten, da hier ein von den Witbois (s.d.) auf deren Zügen häufig benutzter Verkehrsweg vom nordwestlichen Namalande nach dem Tal des Swakop führte. H. ist der natürliche Mittelpunkt für die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Komaslandes.

Dove.