Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 258

Keperre, Volksstamm im mittleren Kamerun, auf der nach ihnen benannten K.schwelle. Diese bildet die Verlängerung der Tibatischwelle nach Süden und verursacht den südlichen Lauf des Djerem, sowie des Sanaga bis zu der Stelle, wo er sie durchbricht. Die K. sollen Sudanneger sein, aber einen Einschlag von Bantublut besitzen. Im Osten haben sie sich mit den Wute vermischt und bilden das Volk der Burre. Ihr Gebiet soll gut bevölkert sein und ist zur Hauptsache von Buschsteppe bedeckt.

Passarge-Rathjens.