Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 305

Kissaki, Ort in Deutsch-Ostafrika, am Südfuß von Uluguru in der Landschaft Kutu (s.d.), liegt 170 m ü. d. M. am Mgetafluß (s. Kingani), dessen Tal hier eine breite, mit fruchtbarem Schwemmland gefüllte Pforte zwischen Uluguru im Norden und bergigem Land im Süden bildet. Die Straße Daressalam-Mahenge führt hier durch. K. ist Nebenstelle des Bezirksamts Morogoro, hat 20 Mann Polizeitruppe. Die Regenmenge beträgt 1031 mm im achtjähr. Mittel. Ein Nachlassen des Regens im Februar deutet den Übergang vom kontinentalen Passat- zum Monsunklima an (s. Deutsch-Ostafrika 4). Die Gegend gilt als ziemlich ungesund.

Uhlig.