Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 392

Kunabembe, Gruppe von Stämmen in Kamerun, die auf der nach ihnen benannten K.schwelle, mit der das Hochland von Südkamerun nach Südosten zum Ssangatiefland abfällt, sitzen. Sie wohnen vor allem in dem Winkel zwischen Bumba und Dscha. Nach v. Stein gehören sie zu den Kaka (s.d.), als deren durch die Fang (s.d.) am weitesten nach Osten gedrängte Bestandteile sie gelten, ebenso wie die Bombassa (s.d.). Sie sind nur gering an Zahl und wohnen weit zerstreut. Nordwestlich von ihnen liegt das unbewohnte Urwaldgebiet, in dem man 10 Tagereisen weit keine Seele trifft.

Passarge-Rathjens.