Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 447

Leberegelseuche der Lämmer ist eine durch Leberegel (Fasciola hepatica und Dicrocoelium lanceatum) verursachte Blutarmut der jungen Schafe. Bei der Öffnung eines erkrankten Tieres findet man die Gallengänge der Leber mit den Parasiten vollgepfropft. Die Krankheit ist verhütbar durch Vermeidung feuchter Weidestellen, weil nur an solchen die Leberegelbrut die Bedingungen für ihre Entwicklung findet.

v. Ostertag.