Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 472

Mabea, Volksstamm der Bantuneger an der südlichen Küste von Kamerun zwischen Lokundje und Kampo. Die M. sind mit den Bakoko (s.d.) einerseits und mit den Maka (s.d.) und Kaka (s.d.) andererseits verwandt. Von der Küste direkt sind sie durch die Batanga (s.d.) zurückgedrängt und sitzen nun im dichten Urwald. Sie sind kleine, häßliche, schwächlich gebaute Leute, am ganzen Körper tatauiert und mit Ringen in der Nase und den Ohren. Sie sind aber trotz ihres schwächlichen Aussehens ausgezeichnete Träger. Ihre Anzahl betrug im Jahre 1911 etwa 8000 Seelen, die zum Bezirk Kribi gehören.

Passarge-Rathjens.