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Mbejera, richtiger Mbejera's, d. i. das Gebiet des Häuptlings M.,
nimmt
den Südwesten der Landschaft Ubena (s.d.)
in Deutsch-Ostafrika im weiteren Sinn ein.
M. ist ein Teil des Ostafrikanischen Randgebirges von etwa 1800 m
Mittelhöhe,
bildet dessen Grenze nach der im Livingstonegebirge (s.d.) erheblich
höheren
Umrandung des Njassa. Über den Aufbau ist
ganz wenig bekannt. Urgestein dürfte vorherrschen. Die Formen sind stark
zerschnitten. Die Station Jacobi (Pangire) der ev. Berliner Missionsgesellschaft
hatte 1080 mm Regen im dreijähr. Mittel,
was etwa dem Durchschnitt des Landes entsprechen dürfte.
Hochgebirgsbusch
mit Bambus und Weideland herrschen vor. Der erhebliche
Viehbestand von M. wurde durch den Aufstand 1905 vernichtet. Die
Bewohner,
meist Wamawemba (s.d.) sind fleißige
Ackerbauer. Besonders werden viel Hülsenfrüchte angebaut. Die Bewohnerzahl
wird auf gegen 9000 geschätzt, so daß die Volksdichte des 2600 qkm
großen
M. 3-4 beträgt.
Uhlig. |