Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 619 f.

Nashornkäfer nennt man große Blatthornkäfer (s.d.), die sich im männlichen Geschlecht durch hornartige Bildungen auf Kopf und Halsschild auszeichnen (s. Tafel 67/68 Abb. 28, Xylotrupes lorquini aus Neuguinea). Unter ihnen werden Oryctes boas, O. monoceros, Xylotrupes lorquini u.a. in unsern Kolonien der Kokospalme schädlich, indem sie die jungen Triebe anfressen. Als Vertilgungsmittel empfiehlt. man Einsammeln und Töten der Käfer, Beseitigung aller am Boden liegenden Stämme und Pflanzenteile, da diese den großen, engerlingartigen Larven (s. Tafel 67/68 Abb. 29) zur Nahrung dienen können.

Dahl.