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Newala (Nevala), kleine Landschaft
Deutsch-
Ostafrikas, an der SW-Ecke des Makonde- (s.d.) Hochlandes, reicht über
dessen Landstufe hinab gegen das Tal des Rowuma hin, In N-S-Richtung
wird
N. von vielen kleinen Nebenflüssen des Rowuma durchströmt, die in der
Regenzeit wasserlos sind. Aber auch dann hat N. mit seinen zahlreichen
Quellen keinen Wassermangel. Die Niederschläge
dürften etwa 900 mm betragen. Die Bewohner von N. sind hauptsächlich Wajao (s.d.). Die Station der Universities' Mission lag früher in 710 m Höhe am oberen Rand des
Plateaus, jetzt mitten in der Landschaft, 260 m ü. d. M. Hier befindet
sich auch eine Nebenstelle der Verwaltung
des Bezirks Lindi (s.d.) mit 20 Mann
Polizeitruppe.
An der SW-Grenze von N., 10 km n. vom Rowuma,
liegt Luisenfelde, wo einige Jahre lang die dort in sehr großen Mengen
vorkommenden, besonders schönen Granaten
abgebaut wurden. Alles in allem wurden etwa 15000 kg gefördert. Seit
1909
ist der Betrieb eingestellt.
Uhlig |