Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 665

Obang, Volk im Obergland südlich des Kreuzflusses in der Westkameruner Massivregion, politisch zum Regierungsbezirk Ossidinge (s.d.) gehörend. Die O. gehören der Bakundugruppe der Bantustämme an und sind nahe verwandt mit ihren nordwestlichen Nachbarn, den Keaka (s.d.). Sie sind Ackerbauer, vom Handel und Verkehr noch wenig berührt. Ihre Zahl mag 2000 betragen. An den Aufständen der letzten Jahre haben sie sich nicht beteiligt.

Passarge-Rathjens.