Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 87

Porto Seguro, portugiesischer Name eines von den Eingeborenen Agbedrafo genannten bedeutenden Küstenortes Togos, in der Nähe der Südostecke des Togosees gelegen. P. S. war in früheren Jahren Ein- und Ausfuhrplatz, hat jedoch seine Bedeutung als solcher verloren. P. S. ist eine bei km 31 gelegenen Haltestelle der Küstenbahn Lome - Anecho, sowie Sitz einer Postund Telegraphenanstalt. Die katholische Steyler Missionsgesellschaft (s. Gesellschaft des Göttlichen Wortes) unterhält in P. S. eine von Europäern besetzte Hauptstation mit Kirche. Die Eingeborenen gehören dem Ewestamin an; sie sind vorzugsweise Händler und Fischer oder suchen Verdienst als Angestellte von Europäern.

v. Zech.