Presse, koloniale. I. K. P. in Deutschland; II. K. P. in den
Schutzgebieten; III. Verzeichnis der kolonialen Zeitungen und
Zeitschriften:
A. In Deutschland erscheinende Zeitungen und Zeitschriften. B. In den
Schutzgebieten
erscheinende Zeitungen und Zeitschriften. I. K. P. in Deutschland. Bevor
das Deutsche Reich nach seiner Wiedererstehung den Zeitpunkt für gekommen
hielt, einen Teil von Südwestafrika unter seinen Schutz zu nehmen
und dadurch die erste Kolonie unter deutscher Herrschaft zu errichten,
hatte
sich eine Vereinigung gebildet, die das Interesse des Volkes an kolonialen
Bestrebungen wecken und fördern sollte, der Deutsche
Kolonialverein (s.d.). Er war der Vorläufer der heutigen Deutschen
Kolonialgesellschaft (s.d.) und zugleich der Gründer ihres Organs, der
Deutschen Kolonialzeitung. Ende 1882 in Frankfurt a. M. ins Leben
getreten,
benutzte er als Vereinsorgan zunächst die vom Westdeutschen Verein
herausgegebene
Kolonialpolitische Korrespondenz. Mit Beginn des 2. Vereinsjahres 1884
wurde
dann aber die "Deutsche Kolonialzeitung" begründet, deren erster
Redakteur,
Richard Lesser, bis dahin die gleiche Ziele verfolgende "Wirtschaftliche
Weltpost" herausgegeben hatte. Aufgabe der Deutschen Kolonialzeitung
sollte
es nicht allein sein, über bestehende deutsche Ansiedlungen zu belehren
und das Entstehen neuer zu fördern, sondern auch durch regelmäßige
Beleuchtung
der Kolonialversuche anderer Völker das Verständnis für Kolonisation
überhaupt
zu vertiefen. Um in diesen Bestrebungen noch weiter zu gehen und vor allem
geeignetes Siedlungsland ausfindig zu machen und zu erwerben, gründeten
ehemalige Mitglieder des Deutschen Kolonialvereins 1884 die Gesellschaft
für deutsche Kolonisation (s.d.). Mehrere Versuche, beide Vereine zu
einem miteinander zu verbinden, schlugen fehl, bis endlich im Dezember
1887
ihre Verschmelzung zu dem neuen Verein "Deutsche Kolonialgesellschaft"
zustande
kam. Das von letzterer übernommene Organ des Deutschen Kolonialvereins,
der bereits im Februar 1885 seinen Sitz nach Berlin verlegt hatte behielt
den Namen "Deutsche Kolonialzeitung". Sie erscheint jedoch seit 1888, dem
ersten Lebensjahre der Deutschen Kolonialgesellschaft, in größerem Format.
1888 wurde sie als Neue Folge - 1. Jahrgang herausgegeben, 1898 ihr Beginn
auf 1884 zurückdatiert. Die Deutsche Kolonialzeitung wird allwöchentlich
sämtlichen Mitgliedern (1913 über 42000) der Deutschen
Kolonialgesellschaft
zugestellt. Die Gesellschaft gibt ferner seit Juli 1899 eine Monatsschrift
heraus, die für größere Aufsätze über koloniale Fragen bestimmt ist.
Dieses
Blatt führte von 1899-1903 den Titel "Beiträge
zur Kolonialpolitik und Kolonialwirtschaft", es ist mit dem Jahre 1904
in die auch das Kolonialrecht gebührend berücksichtigende "Zeitschrift für
Kolonialpolitik, Kolonialrecht und Kolonialwirtschaft" und Anfang 1913 in
"Koloniale Monatsblätter" umgewandelt worden. Die Aufsätze aus dem
Kolonialrecht
bringt ein selbständiger Teil unter dem Titel "Zeitschrift für
Kolonialrecht".
Mit der Einrichtung von Ksl. Gouvernements in den Schutzgebieten und einer
Kolonialabteilung des Auswärtigen Amts
in Berlin (aus der 1906 das Reichs- Kolonialamt hervorging) entstand das
Bedürfnis nach einem amtlichen Organ für Bekanntmachung von Gesetzen, Verordnungen und Erlassen der Reichsbehörden und der Behörden der
Schutzgebiete.
Seit 1890 erscheint zu dem Zwecke ein "Deutsches Kolonialblatt", das als
Amtsblatt für die Schutzgebiete in Afrika und in der Südsee halbmonatlich
im Reichs- Kolonialamt herausgegeben wird. Es enthält gleichzeitig
wissenschaftliche
und wirtschaftliche Nachrichten aus den deutschen Kolonien und dem
Auslande,
Mitteilungen über Zolltarife, Schiffsverkehr, koloniale Literatur
und Anzeigen. Größere Berichte über Forschungsreisen u. dgl. bringen
mindestens
einmal vierteljährlich die wissenschaftlichen Beihefte "Mitteilungen aus
den Deutschen Schutzgebieten", mit Benutzung amtlicher Quellen
herausgegeben
von Dr. H. Marquardsen (seit 1912, vorher von Dr. Freiherrn v.
Danckelman).
Für das Schutzgebiet Kiautschou gibt das Reichsmarineamt seit 1903 eine
Beilage zum Marineverordnungsblatt unter dem Titel "Verordnungsblatt für
das Kiautschougebiet" heraus, das nur die auf Kiautschou bezüglichen
Gesetze,
Verordnungen und Bekanntmachungen
enthält. Die amtlichen Jahresberichte
über die Entwicklung der deutschen Schutzgebiete erschienen bis 1911
als Denkschrift für den Reichstag. Aus Sparsamkeitsrücksichten kommen sie
jetzt als selbständiges Werk, "Die Deutschen Schutzgebiete in Afrika und
der Südsee. Amtliche Jahresberichte, herausgegeben vom Reichs-
Kolonialamt",
in den Buchhandel. Vom Reichs-Marineamt wird über Kiautschou aus dem
gleichen
Grunde seit 1911 nur in knapper Form in der Presse berichtet. Als Organ
des wirtschaftlichen Ausschusses der Deutschen Kolonialgesellschaft, des
Kolonialwirtschaftlichen Komitees, erscheint seit 1897 monatlich die
Zeitschrift
für tropische Landwirtschaft "Der
Tropenpflanzer" nebst den jährlich 6 Nummern umfassenden
wissenschaftlichen
und praktischen Abhandlungen "Beihefte zum Tropenpflanzer"
(Herausgeber 0. Warburg, Berlin, und F.
Wohltmann, Halle). Der im Jahre 1904 gegründete
Deutschnationale Kolonialverein läßt die bereits seit 1902 bestehende
Monatsschrift
"Die deutschen Kolonien" erscheinen. Seit dem 1. Jan. 1913 ist zugleich
auch die wöchentlich erscheinende "Koloniale Zeitschrift" Organ dieses
Vereins.
Ferner wird in Berlin seit 1908 das unabhängige, reichillustrierte Blatt
"Kolonie und Heimat" (ist zugleich das Organ des Frauenbundes der D. Kol.-
Ges.)
herausgegeben. Außer den vorgenannten Zeitschriften entstanden mit der
Zeit
noch eine Reihe privater Natur. Endlich geben die in den Kolonien tätigen
Missionsgesellschaften zur Unterstützung
ihrer Bestrebungen noch eine Anzahl Schriften heraus. II. K. P. in den
Schutzgebieten.
Deutsche Zeitungen in den Schutzgebieten konnten erst allmählich mit der
fortschreitenden Besiedlung und Entwicklung der Kolonien entstehen. So
vergingen
fast 1 1/2 Jahrzehnte, bis als erste deutsche Schutzgebietszeitung der
"Windhuker-Anzeiger"
in Deutsch - Südwestafrika erschien (1898 von Rechtsanwalt Wasserfall
gegründet).
Um sie als Organ der ganzen Kolonie zu kennzeichnen, erhielt sie 1901,
nachdem
ihr Sitz nach Swakopmund verlegt war, den Titel "Deutsch-
Südwestafrikanische
Zeitung", den sie noch heute führt, jedoch seit 1. Okt. 1912 mit dem
Zusatz
"vereinigt mit Swakopmunder Zeitung". Andere politische Zeitungen sind ihr
später zur Seite getreten: 1903 die ."Nachrichten des Bezirksvereins
Windhuk",
deren Name 1904 in "Windhuker Nachrichten" und 1911 in "Der Südwestbote"
geändert wurde; 1909 die "Lüderitzbuchter Zeitung" zur Wahrnehmung der
Interessen
der Diamantengesellschaften und Schürfer; Ende 1910 der "Südwest" und seit
Januar 1912 die "Swakopmunder
Zeitung". Letztere hat sich am 1. Okt. 1912 mit der "Deutsch-
Südwestafrikanischen
Zeitung" verschmolzen. Ferner erscheint seit April 1913 auch in
Keetmanshoop
noch ein gedrucktes Blatt, die "Keetmanshooper Zeitung"; sie wurde bisher
etwa zwei Jahre lang in Schreibmaschinenschrift hektographisch
vervielfältigt.
Von diesen Zeitungen erscheinen 2 in Windhuk, 1 in Swakopmund, 1 in
Lüderitzbucht und 1 in Keetmanshoop, davon
werden 1 dreimal, 2 zweimal und 2 einmal wöchentlich herausgegeben. Ein
"Amtsblatt für das Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika" erscheint erst seit
1910, vorher benutzte das Gouvernement im wesentlichen die Deutsch-
Südwestafrikanische
Zeitung als Publikationsorgan. In Deutsch-Ostafrika gelang es erst 1899
eine politische Zeitung, nämlich die noch heute bestehende "Deutsch-
Ostafrikanische
Zeitung" zu gründen (die Redaktion übernahm v. Roy). Bis dahin mußten die
amtlichen Bekanntmachungen zinkographiert werden oder mit vielen
Druckfehlern
in der "Gazette for Zanzibar and East
Africa"
erscheinen. Ende 1904 trat die aus den 1902 entstandenen "Anzeigen für Tanga" hervorgegangene
"Usambara-Post" hinzu, deren Herausgabe im ursächlichen Zusammenhang mit
der steigenden Entwicklung des Hinterlandes von Tanga stand. Sie wurde
jahrelang
in der Handwerkerschule in Tanga gedruckt und sollte als amtliches Organ
für Bekanntmachungen der Bezirksämter
Tanga, Pangani, Wilhelmsthal und des ksl.
Bezirksgerichts Tanga dienen. 1908 wurde noch die "Deutsch-Ostafrikanische
Rundschau" ins Leben gerufen, diese ist aber Ende 1912 von der "Deutsch-
Ostafrikan. Zeitung" aufgekauft worden. Deutsch-Ostafrika hat also zurzeit
nur 2 politische Zeitungen. Davon wird 1 zweimal wöchentlich in Daressalam und 1 einmal jede Woche in Tanga
gedruckt.
Ein Amtsblatt unter der Bezeichnung "Amtlicher Anzeiger für Deutsch-
Ostafrika"
erscheint seit 1900. - Von den übrigen deutsch-afrikanischen
Schutzgebieten
Kainerun und Togo, die von Deutschen infolge
des Klimas bis jetzt wenig besiedelt sind, besitzt seit Okt. 1912 auch Kamerun
eine eigene Zeitung, die "Kamerun-Post". Beide waren bisher auf ihr
Amtsblatt,
das in Kamerun seit 1908 und in Togo seit 1906 erscheint, angewiesen,
welche
nicht nur amtliche Nachrichten enthalten, sondern in einem nichtamtlichen
Teil auch allgemeinen kolonialen Fragen sowie Anzeigen Platz gewähren. -
In der Südsee erscheint als einziges deutsches politisches Organ die "Samoanische Zeitung", die 1901 in
14tägigen
Zeiträumen zuerst ausgegeben wurde, seit mehreren Jahren aber jede Woche
herauskommt. Sie erscheint in deutscher und englischer Sprache. Vorher war
man längere Zeit hindurch auf den englisch geschriebenen "Samoa Weekly
Herald"
angewiesen, der jedoch infolge des Überganges der Inseln in rein deutschen
Besitz einging. Die seit 1892 erschienene Samoa Royal Gazette wurde 1900
durch das "Samoanische Gouvernements-Blatt" abgelöst. Das seit 1909
bestehende
"Amtsblatt für das Schutzgebiet Neuguinea" nimmt außer amtlichen
Bekanntmachungen
auch private Mitteilungen auf. Das Schutzgebiet Kiautschou erhielt bereits
1902 seine eigene Zeitung in der "Deutsch-Asiatischen Warte", die einmal
jede Woche in Tsingtau erschien, aber später wieder einging. Schon 1898
ließ der Ostasiatische Lloyd in Schanghai
ein Beiblatt "Nachrichten aus Kiautschou" erscheinen. Ende 1904 traten die
"Tsingtauer Neuesten Nachrichten" als Tageszeitung (die einzige in den
deutschen
Schutzgebieten) ins Leben. 1908 kam noch das Wochenblatt "Kiautschou-Post" hinzu, das aber seit Ende
1912 nicht mehr erscheint. Ein "Amtsblatt für das Schutzgebiet Kiautschou"
gibt das Gouvernement seit 1900 heraus. (S.a. Amtsblätter.) - Zeitungen in
Eingeborenensprachen
erscheinen in sämtlichen deutschen Schutzgebieten und zwar, soweit bekannt
geworden ist, in Deutsch-Ostafrika 5, Kamerun 2, Togo 2, Deutsch-
Südwestafrika
2, Deutsch-Neuguinea 2, Samoa 6 und Kiautschou 7. Sie werden zum größten
Teile von Missionsgesellschaften herausgegeben. III. Verzeichnis der
kolonialen
Zeitungen und Zeitschriften. Die nachfolgende Liste enthält
nähere Angaben, soweit feststellbar, über Gründungsjahr, Erscheinungsort,
Verlag und Tendenz der kolonialen Presse in Deutschland und von sämtlichen
in den deutschen Schutzgebieten erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften
mit Ausnahme der von den Missionen herausgegebenen. Wegen der letzteren
s. "Missionszeitschriften". A. In
Deutschland
erscheinende Koloniale Zeitungen und
Zeitschriften. Afrika-Post,
Zeitschrift
für deutsche Interessen in Afrika, erscheint seit 1888 in Hamburg zweimal
monatlich, dient als offizielles Organ des Afrikadienstes der Woermann-
Linie
A.- G., Deutschen Ostafrika-Linie,
der Hamburg-Amerika-Linie (Afrika-Dienst)
sowie der Hamburg-Bremer-Afrika-Linie A.-G. "Arbeits-Markt", Monatsschrift
für die Deutsch-Afrikanischen Kolonien, erscheint seit 1911, bis Ende 1912
am 1. u. 15., seit 1913 am 20. jeden Monats im Verlage von Hans
Winterfeld,
Schöneberg. - Berlin-Hamburger
Kolonial-Kursbericht, Herausgeber: Deutsches Kolonialkontor G.m.b.H.,
Hamburg, erscheint seit 1910 jeden Sonnabend. "Der Tropenpflanzer", Zeitschrift für tropische
Landwirtschaft, erscheint seit 1897 monatlich in Berlin als Organ und im
Verlage des Kolonial-Wirtschaftlichen Komitees (Wirtschaftl. Ausschusses
der Deutschen Kolonialgesellschaft).
- Beihefte zum Tropenpflanzer, Wissenschaftliche und praktische
Abhandlungen
über Tropische Landwirtschaft.
Herausgeber:
0. Warburg, Berlin und F. Wohltmann, Halle. Erscheinen jährlich in
mindestens
6 Nummern, seit 1900. Verlag: Kolonial-Wirtschaftl. Komitee, Berlin. - Das Größere Deutschland,
Wochenschrift
für deutsche Welt- und Kolonialpolitik, Herausgeber: Dr. Paul Rohrbach und
Dr. Ernst Jäckh. Schriftleiter: Oberleutnant
a. D. Franz Kolbe. Erscheint seit April 1914 im Gordon-Verlag, Dresden.
- Deutsche Kolonialpost,
erscheint
seit 1906 in der 1. Hälfte jeden Monats im Verlage von E. Wetzel,
Linsenhofen-Stuttgart.
Deutsche Kolonialwerte,
Zeitschrift
für Finanz-, Industrie- und Handelssachen in den deutschen Kolonien,
erscheint
seit 1908 am 1. und 15. jeden Monats im Verlage von Albert Schindler
Berlin.
- Deutsche Kolonialzeitung,
gegründet
1884 vom Deutschen Kolonialverein, ist seit 1888 Organ der Deutschen
Kolonialgesellschaft,
die aus der Verschmelzung des Kolonialvereins mit der Gesellschaft für
deutsche
Kolonisation hervorging. Erscheint
in Berlin jeden Sonnabend im Kommissionsverlag von Rudolf Mosse. -
Deutsches
Kolonialblatt, Amtsblatt für die
Schutzgebiete
in Afrika und in der Südsee, herausgegeben im RKA, erscheint seit 1890
halbmonatlich
in der Regel am 1. und 15. jeden Monats im Verlag von E. S. Mittler &
Sohn,
Berlin mit den vierteljährl. Beiheften: Mitteilungen aus
den deutschen Schutzgebieten, herausgegeben von Dr. Marquardsen. -Die
deutschen
Schutzgebiete in Afrika und der Südsee, amtliche Jahresberichte,
herausgegeben
vom RKA., erscheinen seit 1911 im Verlage von E. S. Mittler & Sohn,
Berlin.
- Die deutschen Kolonien, Monatsschrift des Deutsch-nationalen
Kolonialvereins,
erschien 1902 (1905 mit der Schrift "Aus fernen Landen" verschmolzen),
wird,
seitdem die Kolon. Zeitschr. Vereinsorgan ist, für die Mitglieder als
Nachrichtenblatt
im Verlage von Wilh. Süsserott, Berlin, herausgegeben. - Koloniale Rundschau, erscheint seit
1910
in Berlin Im Verlag von Dietrich Reimer (Ernst Vohsen
als Monatsschrift für die Interessen unserer Schutzgebiete
und ihrer Bewohner, seit 1914 zugleich Organ der Deutschen- Gesellschaft
für Eingeborenenschutz. - Koloniale Zeitschrift, erscheint seit 1900,
wurde
bis Ende 1912 von Oberleutnant a. D. Fr. Kolbe, Berlin-Schöneberg, als
unabhängiges
Organ für die wirtschaftlichen und politischen Interessen der deutschen
Kolonien und Export-Organ für das überseeische Deutschland herausgegeben,
ist seit Januar 1913 Zeitschrift des Deutschnationalen Kolonialvereins,
erscheint einmal wöchentlich nebst einer landwirtschaftlichen Beilage "Der
Tropenlandwirt" im Deutschen Kolonialverlag (G.Meineche), Berlin. - Kolonial-Post,
Organ der Vereinigung der Kriegervereine ehemaliger, China- und
Afrikakämpfer
Deutschlands und des Kolonial-Kriegerdank E. V., erscheint seit 1906 am
1. jeden Monats, seit Januar 1913 im Verlage von Hauptmann z. D. Kuhn,
Berlin. Kolonie und Heimat, Organ des
Frauenbundes
der Deutschen Kolonialgesellschaft, erscheint seit Oktober 1907 in Berlin
als unabhängige koloniale Zeitschrift, bis Sept. 1910 14tägig, jetzt
wöchentlich.
Verlag: "Kolonie und Heimat" Verlagsges. b. H. -Mitteilungen aus den
deutschen
Schutzgebieten, wissenschaftliche Beihefte zum Deutschen Kolonialblatte.
Mit Benutzung amtlicher Quellen herausgegeben von Dr. H. Marquardsen
(früher
Dr. Freiherr von Danckelman). Erscheinen seit 1888, mindestens einmal
vierteljährlich
im Verlage von E. S. Mittler & Sohn, Berlin. - Mitteilungen der Deutschen
Gesellschaft für Eingeborenenschutz, erscheinen monatlich seit 1914 als
Sonderabdrücke aus der Kolonialen Rundschau, Berlin. - Verordnungsblatt
für das Kiautschougebiet, Beilage zum Marineverordnungsblatt, wird seit
1903 vom RMA. -in Berlin herausgegeben. Druck und Vertrieb: E. S. Mittler
& Sohn, kgl. Hofbuchhandlung, Berlin. - Zeitschrift für Kolonial-
Maschinenbau,
Technik und Volkswirtschaft, erscheint seit Dez. 1910 monatlich, seit
Januar
1913 als "Zeitschrift für Kolonial-Wirtschaft, Maschinenbau und Technik".
Verlag: W. Süsserott, Berlin. - Koloniale Monatsblätter (Titel
bis Ende 1912: Zeitschrift für Kolonialpolitik, Kolonialrecht und Kolonialwirtschaft) werden seit 1899 von
der Deutschen Kolonialgesellschaft in Berlin herausgegeben, erscheinen
monatlich,
seit Januar 1913 in eigenem Verlage der D.K.G.- Zeitschrift für
Kolonialrecht.
Herausgeber und Verlag: Deutsche Kolonialgesellschaft, Berlin. Erscheint
seit Januar 1913 als selbständiger Teil der "Kolon. Monatsblätter". B. In den Schutzgebieten
erscheinende Zeitungen und Zeitschriften.
1. Deutsch-Ostafrika. Amtlicher Anzeiger für
den Bezirk Aruscha, erscheint monatlich
seit 1. März 1914. Herausgeber. Ksl. Bezirksamt in Aruscha. Amtlicher Anzeiger
für den Bezirk Moschi, wird seit 1908 vom Ksl. Bezirksamt in Moschi
herausgegeben, erscheint in zwangloser Folge.
- Amtlicher Anzeiger für Deutsch-Ostafrika. Herausgegeben vom Ksl.
Gouvernement von Deutsch-Ostafrika, erscheint
seit 1900 in Daressalam. Verlag seit Januar 1913: Deutsch-Ostafrikanische Zeitung, G.m.b.H.,
Daressalam.
- Berichte
über Land- und Forstwirtschaft in Deutsch-Ostafrika.
Herausgeg. vom Ksl. Gouvernement von Deutsch-Ostafrika (Biolog.-
Landwirtschaftl.
Institut in Amani), erscheinen in zwangloser
Folge seit dem Jahre 1902 im Verlage von Carl Winters
Universitätsbuchhandlung
in Heidelberg.- Der Ostafrikanische Pflanzer,
Zeitschrift für tropische Agrikultur und koloniale Volkswirtschaft,
erschien
von 1909 bis Ende 1912 in Daressalam im Verlage der Deutsch-
Ostafrikanischen
Zeitung, G.m.b.H. Der Pflanzer, Zeitschrift für Land- und Forstwirtschaft
in Deutsch-Ostafrika, herausgegeben vom Ksl. Gouvernement von Deutsch-
Ostafrika.
Erscheint seit 1905 monatlich in Daressalam. Verlag seit Januar 1913:
Deutsch-
Ostafrikanische Zeitung, G.m.b.H. - Deutsch-Ostafrikanische Rundschau, gegründet
1903, erschien bis Ende 1912 zweimal wöchentlich in Daressalam im Verlage
der Deutsch-Ostafrikanischen Rundschau nebst der Beilage: Amtlicher
Anzeiger
für Deutsch-Ostafrika. - Deutsch-Ostafrikanische Zeitung. Älteste Zeitung
des Schutzgebiets, gegründet 1899, erscheint zweimal wöchentlich in
Daressalam
im Verlage der Deutsch-Ostafrikanischen Zeitung, G.m.b.H.,
Publikationsorgan
der Wirtschaftlichen Vereinigung von Daressalam und Hinterland des
Landwirtschaftlichen Vereins, des
Wirtschaftlichen Vereins Lindi und des Wirtschaftlichen
Verbandes Rufiji. Beilagen seit Jan. 1913:
"Amtlicher Anzeiger für Deutsch-Ostafrika" u. "lllustr.
Unterhaltungsbeilage".
Gesetz und Recht für DeutschOstafrika, Sammlung der Gesetze und
Verordnungen,
erschien im Jahre 1912 in Daressalam im Verlage der Deutsch-Ostafrikan.
Zeitung, G.m.b.H. - Korrespondenzblatt für die evang. Missionen in
Deutsch-Ostafrika,
wird im Auftrage der Deutsch-Ostafrikanischen Missionskonferenz von
Missionssuperintendent
Klamroth in Daressalam herausgegeben (als Handschrift gedruckt). -
0stafrikanisches
Weidwerk, Mitteilungen des Wildschutzvereins, herausgegeben im Verlage der
Deutsch- Ostafrikanischen Zeitung, G.m.b.H., Daressalam. Neu erschienen
Mitte 1912. - Schulfragen, Blätter zur Förderung des deutsch-
ostafrikanischen
Schulwesens, 1908 in Tanga erschienen, werden seit April 1913 im Verlage
des Kommunalverbandes Daressalam herausgegeben. Jährlich 12 Nummern. - Tabora-Post, Wöchentliche Nachrichten und
Amtsblatt
für Stadt und Bezirk Tabora. Herausgeber:
Wirtschaftliche Vereinigung von Tabora. Erscheint seit dem 24. Jan. 1914
jeden Sonnabend, zunächst in hektographischer Form.-Usambara-Post,
gegründet
1902, erscheint jeden Sonnabend in Tanga im
Verlage der Usambara-Buchhandlung und -Druckerei als unabhängiges Organ
für die wirtschaftlichen Interessen von Deutsch-Ostafrika, seit Jan. 1913
mit den 14tägigen Beilagen: "Illustr. Beilage zur Usambara-Post" und
"Kilimandjaro-
und Meru-Zeitung". - Zeitungen in Eingeborenensprachen: Mbuya ya vandu veu
(Der Freund der schwarzen Leute). Herausgeber: Evangelisch-lutherische
Mission,
erscheint seit 1904 zwanglos in Moschi im Dschagga-, Mapave- und
Wamerudialekt
(Kimadschame, Kimoschi, Kimamba, Chasu usw.). - Mkoma Mbuli (Der
Erzähler).
Herausgeber: Evangelische
Missionsgesellschaft
für Deutsch-Ostafrika, erscheint seit 1906 monatlich in Tanga in
Schambalasprache
(einzelne Stücke in Suaheli). - Kiongozi
(Der Führer), Schriftleitung: Regierungslehrer Jünemann, Daressalam,
erscheint
seit Juni 1905 monatlich in Kisuahelisprache. Verlag: Kommunalverband
Daressalam.
- Rafiki yangu (Mein Freund), Herausgeber: Bischof Thomas Spreiter (Sanct-
Benedictus- Missions- Genossenschaft), erscheint seit 1910 monatlich
in Daressalam in Kisuaheli. - Pwani na Bara (Küste und Inland).
Herausgeber: Missionar Krelle
(Berliner
Missionsgesellschaft),
erscheint seit 1910 monatlich in Daressalam in Kisuaheli.
- 2. Kamerun.
Amtsblatt für das Schutzgebiet Kamerun, wird seit 1908 vom Ksl.
Gouvernement
in Buea herausgegeben. Ausgabe in der Regel
am 1. und 15. jeden Monats. - Kamerun-Post, erscheint seit 8.
Okt. 1912 zweimal wöchentlich in Duala als "unabhängiges und einziges Organ für die
wirtschaftl. Interessen der deutschen Schutzgebiete Kamerun und Togo" im
Verlage der Kameruner Druckerei-Gesellschaft Otto Franz & Co. In
Eingeborenensprachen:
Mulee-Ngea (Wegweiser). Herausgeber: Missionar Gutbrod, Buea (Evangelische
Missionsgesellschaft in Basel), erscheint seit August 1903 monatlich in
Dualasprache im Verlage Chr. Scheufele, Stuttgart. - Muendi ma mu sango
(Bote des Friedens). Herausgeber: Missionar C. J. Bender, Duala, erscheint
seit 1906 monatlich im Verlage der Missions-Gesellschaft der deutschen Baptisten, Steglitz, in Dualasprache. Druck in Cassel bei J. G. Oncken
Nachf. - 3. Togo. Amtsblatt für das Schutzgebiet Togo, wird seit 1906
vom
Ksl. Gouvernement in Lome herausgegeben,
erscheint
jeden Sonnabend. - In Eingeborenensprache: Mia Holo (Unser Freund).
Herausgeber:
Katholische Steyler Mission in Lome, erscheint seit 1911 monatlich in Ewe und Deutsch. - Nutifafa na mi! (Friedensbote).
Herausgeber:
D. I. Spieth in Hamburg (Nordd.
Missionsges.
in Bremen), erscheint seit 1903 vierteljährlich in Lome.
- 4. Deutsch-Südwestafrika. Amtsblatt
für das Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika, wird seit 1910 vom Ksl.
Gouvernement
in Windhuk herausgegeben. Ausgabe in der
Regel am 1. und 15. jeden Monats. Druck und Expedition: Windhuker
Druckerei-Ges.m.b.H.
(vom 1. April 1912 ab). -Christliches Familienblatt,
Monatsschrift
für das katholische Volk, wird seit Jan. 1913 von der Katholischen Mission
in Windhuk herausgegeben. -Der Farmer, Mitteilungen über Farm-, Garten-,
Forstwirtschaft und Bergbau. Erschien von 1908-10 in Windhuk als
Gratisbeilage
der "Windhuker Nachrichten" in zwanglosen Nummern durchschnittlich einmal
im Monat. Seit Anfang 1911 mit dem Hauptblatt des Südwestboten vereinigt.
- Der Südwestbote, bis Ende 1910 "Windhuker Nachrichten", gegründet 1904,
erscheint dreimal wöchentlich in Windhuk im Verlage der Windhuker
Nachrichten,
G.m.b.H., mit einer Unterhaltungsbeilage. Organ des Farmerbundes. -Deutsch-
Südwestafrikanische
Zeitung vereinigt mit Swakopmunder Zeitung, früher Windhuker Anzeiger,
gegründet 1898 durch Rechtsanwalt Wasserfall, älteste Zeitung Deutsch-
Südwestafrikas
und der deutschen Schutzgebiete überhaupt. Erscheint zweimal wöchentlich
in Swakopmund im Zeitungs-Verlag, Ges. m.b.H. Evangelisches Gemeindeblatt
für Deutsch- Südwestafrika, wird seit 1911 in Swakopmund von der Konferenz
der evangelischen Pfarrer Deutsch-Südwestafrikas herausgegeben, erscheint
monatlich bei der Swakopmunder Buchhandlung
Ges.m.b.H.,
Swakopmund. - Keetmanshooper
Zeitung, erschien zwei Jahre lang in hektographierter
Schreibmaschinenschrift,
wird seit dem 24. April 1913 wöchentlich einmal im Verlage der
Swakopmunder
Buchhandlung G.m.b.H., Zweigniederlassung Keetmanshoop herausgegeben. -
Lüderitzbuchter Zeitung, erscheint seit 1909 jeden Freitag in
Lüderitzbucht
im Verlage der Lüderitzbuchter Zeitung, G.m.b.H.
- Südwest, gegründet 1910, erscheint zweimal wöchentlich in Windhuk bei
der Swakopmunder Buchhandlung, G.m.b.H., Zweigmederlassung Windhuk, als
unabhängige Zeitung für die Interessen des gesamten Schutzgebietes. -
Swakopmunder
Zeitung, erschien seit Januar 1912 zweimal wöchentlich in Swakopmund im
Verlage der Druckereigesellschaft Peter & Stolze als parteilose
Nachrichten
aus und für Deutsch-Südwestafrika, ist seit 1. Okt. 1912 mit der Deutsch-
Südwestafrikan.
Zeitung vereinigt. -In Eingeborenensprachen: 11 Gau-Sari Aob
(Der Säemann). Herausgeber. Missionar Olopp, Karibib (Rheinische
Missionsgesellschaft,
Barmen), erscheint seit 1909 wöchentlich in Tsumeb in Namasprache. - Omahungi (Erzählungen,
Berichte).
Herausgeber: Missionar F. Lang, Tsumeb (Rheinische Missionsgesellschaft
Barmen), erscheint seit 1908 wöchentlich in Hererosprache.
- 5. Deutsch-Neuguinea.
Amtsblatt für das Schutzgebiet Neuguinea,
wird seit 1909 vom Kaiserl. Gouvernement in Rabaul
herausgegeben. Ausgabe in der Regel am 1. und 15. jeden Monats. - In
Eingeborenensprachen:
Nilai ra Dowot (?). Herausgeber: Rev. W. H. Cox, Bismarckarchipel (The Methodist Missionary
Society of Australasia), erscheint monatlich. - Totol Kristen nadin,
Monatsblatt
für unsere Christen auf Neuguinea.
Herausgeber:
Missionar Helmich, Ragetta (Rheinische Missionsgesellschaft, Barmen),
erscheint
seit Ende 1908 monatlich in Ragetta, Friedrich-Wilhelm-Hafen, in
Papuasprache
(wird seit kurzem nicht mehr herausgegeben). - Yain nayan (Gute
Botschaft).
Herausgeber: Vorstand der Gehilfenstation Logaueng bei Finschhafen (Neudettelsauer
Missionsgesellschaft),
erscheint seit 1. Sept. 1909 monatlich in Logaùeng im Jabimdialekt. -
6.
Samoa. Samoanische Zeitung, gegründet 1901,
erscheint jeden Sonnabend in Apia im Verlage
des Herausgebers Emil Luebke in deutscher und englischer Sprache. -
Samoanisches
Gouvernements-Blatt, wird vom Ksl. Gouvernement in Apia herausgegeben,
erscheint
seit 1892, ehemals unter dem Titel Samoa Royal Gazette. -In
Eingeborenensprachen:
Ole 'Au' auna (Der Dienst), wird monatlich von der katholischen Maristen-
Mission in Apia herausgegeben. - Ole Faaaliga , (Die Offenbarung), Organ
der Mormonen-Sekte (Latter-Days-Saints-Mission, Apia), erscheint
monatlich,
seit Juni 1913, Druck in Salt Lake City, Utah, U.S.A. - 0 le Fetu Ao (Der
Morgenstern), Organ der Austral Wesleyan Mission, erscheint monatlich in
Apia. - Ole Savali (Der Bote, Amtsbote), wird seit 1905 monatlich vom Ksl.
Gouvernement in Apia herausgegeben. - Ole Sulu
Samoa (Die Fackel, das Licht Samoas), erscheint seit 1839, wird monatlich
von der London Missionary Society in
Malua
herausgegeben. - Tala Moni (Das wahre Wort), erscheint monatlich, Druck:
Avondale School Press, Cooranbong, Neu-Süd-Wales.
- 7. Kiautschou. Amtsblatt
für das Schutzgebiet Kiautschou, wird seit 1900 in Tsingtau vom Ksl.
Gouvernement Kiautschou in deutscher
und chinesischer Sprache herausgegeben. - Berichte
aus der land- und forstwirtschaftlichen Abteilung der Deutsch-
Chinesischen
Hochschule. Für die Deutsch-Chinesische Hochschule herausgegeben von
Dozent
Dr. phil. W. Wagner. Erscheinen seit 1902 in Tsingtau in zwanglosen Heften
in deutscher und chinesischer Sprache. - Der West - östliche Bote ,
Monatsschrift
zur Vermittlung deutscher Sprache und Kultur im fernen Osten, wird seit
1913 von der Deutsch- Chines. Hochschule in Tsingtau herausgegeben. -
Deutsch-Chinesische
Rechtzeitung, wird seit Nov. 1911 in Tsingtau von der Abteilung für
Rechts-
und Staatswissenschaften der Deutsch-Chinesischen Hochschule Tsingtau in
deutscher und chinesischer Sprache herausgegeben. Erscheint vorläufig in
zwanglosen Heften, 2-3 Nummern pro Semester. -Kiautschou-Post, gegründet
1908, erschien bis Ende 1912 in Tsingtau im Verlage der Tsingtauer
Zeitungsgesellschaft
m.b.H. als unparteiisches Wochenblatt für die deutschen Interessen im
fernen
Osten. - Kiautschou- Zollamt, wird vom Chines. Seezollamt in Tsingtau in
deutscher u. chines. Sprache herausgegeben, erscheint dreimal wöchentlich
u. enthält Nachrichten über Schiffs- und Dschunkenverkehr, Warenstatistik
usw. - Tsingtauer Neueste Nachrichten, gegründet 1904, erscheinen täglich
mit Ausnahme der auf die Sonn- und Feiertage folgenden Tage in Tsingtau
im Verlage der Tsingtauer Zeitungsgesellschaft m.b.H. - Zeitungen in
chinesischer
Sprache: Bechoapau, erscheint dreimal wöchentlich in Tsingtau. Kiautschou
Pau, erscheint zweimalwöchentlich in Tsingtau. Eigentümer: Kuo Hoh Tung.
- Pehua Pau (Zeitung in der Umgangssprache), erscheint seit März 1912
zweimal
wöchentlich in Tsingtau. -Schantung hui pau. Herausgeber: H. v.
Kropff,
Verlag von Ad. Haupt, Tsingtau. - She bau. Herausgeber: Steyler Mission.
- Tsingtau Shi Pau. - Tung gwen bau. Herausgeber: Amerikanische
Presbyterianer Mission. Erscheint in Shanghai. Zentralst. d. Hamb.
Kolon.-Inst.