Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 117

Purdyinseln oder Nagerinseln, Gruppe unbewohnter, bewaldeter Koralleninseln mit Kokospalmen, südwestlich der Admiralitätsinseln im Bismarckarchipel (Deutsch-Neuguinea zwischen 146° 0' - 22' ö. L. und 2° 49' s. Br. gelegen. Die P. wurden 1616 von Le Maire zum Teil gesehen und 1817 von A. Bristow wieder entdeckt. Sie sind wegen starker Brandung schwer zugänglich, bergen jedoch Phosphatlager, die zurzeit nicht abgebaut werden.