Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 119

Quallen oder Medusen haben die Gestalt mehr oder weniger gewölbter Glocken (s. Tafel 191/192 Abb. 1) und bestehen zum größten Teil aus sehr wasserreicher Gallerte. Am Rand sitzen Fanggfäden, die häufig Nesselkaspeln tragen. Die meisten Q. stellen die Geschlechtstiere dar für Hydroidpolypen und entstehen ungeschlechtlich durch Knospung an den Polypenstöcken. Die Q. erzeugen dann durch geschlechtliche Fortpflanzung wieder Polypen. Es gibt aber auch Q., welche sich ohne Generationswechsel direkt fortpflanzen können.

Lübbert.