Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 147

Reichsbeamte unterstehen den Vorschriften des RG. vom 18. Mai 1907 (RGBl. S. 245) und des Beamtenhinterbliebenengesetzes vorn 17. Mai 1907 (BGBl. S. 208). (Kommentare von Pieper, 3. Aufl. 1901, und von Perels und Spilling, 1906, Brand, 2. Aufl. 1907, Arndt, Berl. 1908, ferner: Der Reichsbeamte, die für die persönlichen Verhältnisse der Reichsbeamten, Kolonialbeamten, Reichsbankbeamten und Beamten der Reichsversicherungsanstalt maßgebenden Vorschriften. Zusammengestellt im Reichsschatzamt, Berl. 1912.) R.r im Sinne des RBG. ist jeder Beamte, der entweder vom Kaiser angestellt oder nach Vorschrift der Reichsverfassung den Anordnungen des Kaisers Folge zu leisten verpflichtet ist.

v. König.