Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 167

Residenten sind in Gebieten eingesetzt, wo die Verwaltung sich gegenüber den Eingeborenen zunächst nur auf die Überwachung und geeignete Beeinflussung der Häuptlinge und Sultane erstreckt. S.a. Zivilverwaltung. Die R. sind in Kl. 4 der Besoldungsordnung aufgeführt und ebenso gestellt wie die Bezirksamtmänner (s.d. u. Zivilverwaltung). Es bestehen zur zeit folgende Residenturen in Deutsch-Ostafrika: Bukoba, Ruanda, Urundi; in Kamerun: Ngaundere, Garua und Mora (erstere beiden in Adamaua, letzteres für die Tsadseeländer); in Deutsch - Südwestafrika: Schuckmannsburg für den Caprivizipfel.

v. König.