Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 200

Salaga, bedeutendes Handelsemporium für den Sudanhandel (s. Togo, 12. Handel) in den Northern Territories der Goldküste, unf ern der. Westgrenze Togos (s. Gondja). S. bildet den Hauptumschlageplatz für die aus den Mossi - und Haussaländern zum Zweck des Einkaufs von Kolanüssen kommenden Händler. In früheren Jahren stand der Sklavenhandel dort in hoher Blüte. Die von den Sudanhändlern angebotenen Waren beschränken sich jetzt in der Hauptsache auf einheimische Baumwollwaren, Rindvieh, Schafe, Ziegen, Bittersalz, Schibutter und Flechtwaren. Während der innerpolitischen Wirren im Gondja, (Ngbangje)-Reich in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts trat S. seine Bedeutung vorübergehend,an Kete (s.d.) ab.

v. Zech.