Schnecken oder Gastropoden, Weichtiere,
welche, soweit sie nicht frei im Ozean schwimmen, mittels einer flächenförmig
ausgedehnten Fußsohle auf andern Gegenständen kriechen und mittels einer
feilenförmigen Zunge ihre Nahrung abschaben. Viele S. sind mit einem spiralig
gewundenen Kalkgehäuse versehen. Manche Gehäuse sind schön gefärbt und werden
als Schmuck verwendet, entweder das ganze Gehäuse oder Teile desselben. So sägt
man im Bismarckarchipel von der Mündung
einer großen Meeres - S. (Trochus niloticus) Armbänder ab. Andere (kleine) Meeres - S.
werden durchbohrt, auf Blattrippen von Kokospalmen gezogen und unter dem Namen
Diwarra als Geld
verwendet. Auf der Gazellehalbinsel
verwendet man Nassa camelus
(s. Tafel 191/92 Abb. 21).