Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 334 f.

Seeschwalben, Sterna, zur Gruppe der Möwen gehörende Seevögel, von den eigentlichen Möwen aber durch zierlichere Körperform und dünneren, meist schwach säbelförmig gebogenen und spitzen, nicht hakigen Schnabel unterschieden. Das Gefieder ist vorherrschend weiß oder silbergrau, häufig mit schwarzer Kopfplatte. Sie bewohnen teils die Meeresküste, teils Binnengewässer. - Eine durch keilförmigen Schwanz abweichende Form, die Tölpel - Seeschwalbe oder dumme Seeschwalbe, von den Seeleuten Noddi genannt, Gattung Anous, bewohnt die tropischen Teile des Weltmeeres und ist in mehreren Arten auch auf den polynesischen Inseln vertreten. Das Gefieder ist braun, der Oberkopf zart grau.

Reichenow.