Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 370

Solifugen oder Walzenspinnen (s. Tafel 191/92 Abb. 19), eine Ordnung der Spinnentiere (s.d.), welche besonders in Wüstengegenden und Steppen mittels ihrer mächtigen Kieferscheren Höhlen in den Boden graben und nächtlich auf Raub ausgehen. Ihre Kiefer können unangenehme Wunden hervorbringen. Giftig aber sind die Walzenspinnen nicht. Von unsern Kolonien ist besonders Deutsch-Südwestafrika reich an S.

Dahl.

Literatur: X. Kraepelin, Palpigradi und Solifugi. Berl. 1901 (Tierr. Lief. 12).

Dahl.