Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 383

Speiseverbote, Sitte der dauernden oder zeitweiligen Enthaltung von bestimmten Speisen auf Grund besonderer Verbote, die auf einmal gemachte schlechte Erfahrungen mit giftigen Nahrungsmitteln zurückgehen oder auf religiösen. Ursachen beruhen (s. Askese, Religionen der Eingeborenen, Totemismus).