Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 428

Strauße (s. Tafel 184), Struthionidae, in Afrika, Arabien und Mesopotamien heimische Riesenvögel mit verkümmerten vorderen Gliedmaßen und ohne Kamm am Brustbein, daher ohne Flugmuskeln und flugunfähig, mit nur zwei Zehen an den starken, zu ausdauerndem Laufen geeigneten Füßen. Die verwandte Gattung der Nandus, Rhea, lebt in Südamerika. Man unterscheidet vier Straußarten, und zwar mit rotem Hals Struthio camelus in Nordafrika und St. massaicus im Massailande, mit blaugrauem Hals St. molybdophanes im Somalilande und St. australis in Südwestafrika. S.a. Straußenzucht, Straußenkrankheiten und Straußenfedern.

Reichenow.