Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 445 ff.

Tabak (s. Tafel 182). 1. Herkunft und Produktion. 2. Botanisches. 3. Kultur und Aufbereitung: A. des Deckblatt - T.s; B. des Zigaretten - T.s. 4. Wichtigste Krankheiten und Schädlinge. 5. Versuchsanstalten. 6. Handelssorten. 7. Chemie. 8. Anbau in den Schutzgebieten.

1. Herkunft und Produktion. Die T.Pflanzen sind zwei in Amerika heimische Arten der Gattung Nicotiana (Fam. der Nachtschattengewächse, Solanaceae): 1. der virginische T. (N. tabacum) und 2. der Bauern - T. (N. rustica). Der Name T. stammt aus Westindien, wo zur Zeit der Entdeckung Amerikas die zum T.rauchen benutzten Pfeifen "tabacco" genanntwurden (Hist. bei Comes II, Stuhlmann, Hartwich). Heute werden sowohl die T.pflanzen wie ihre Blätter (in allen Stadien der Aufbereitung), als auch alle, aus letzteren hergestellten Fabrikate unter dem gemeinsamen Namen T. verstanden. Wie sich der T.genuß über die ganze Erde verbreitet hat, so hat auch die T.Produktion allenthalben Eingang gefunden, wo die natürlichen Vorbedingungen dafür vorhanden sind. Nach dem Umfang der jährlichen Produktion angeordnet, rangieren die wichtigsten T.produktionsgebiete folgendermaßen: Vereinigte Staaten von Nordamerika, Britisch - Indien, Rußland, Österreich - Ungarn, Niederländisch -Indien, Japan, Türkei, Brasilien, Deutschland, Kuba, Frankreich, Philippinen, Ekuador mit Kolumbien, Mexiko und Argentinien; in allen übrigen T.ländern wird die Jahresproduktion zu weniger als je 10 000 t geschätzt. Die gesamte Weltproduktion wird zu rund 1 060 000 t, die Anbaufläche zu rund 1 147 000 ha und der Produktionswert zu mehr als 1 Milliarde M angenommen. Etwa 1/4 der gesamten Produktion tritt in den Welthandel ein. (Näheres über geographische Verbreitung des T.baues und Produktionsstatistik bei Wolf.) Bis auf verhältnismäßig geringfügige Mengen von Bauern -T., die vornehmlich für den eignen Bedarf der betreffenden Anbaugebiete, zumal in Deutschland, Rußland, Kleinasien und Syrien gewonnen werden, liefert der virginische T. den Weltbedarf allein. Soweit nicht anders bemerkt, beziehen sich die nachstehenden Angaben auf diese Art.

2. Botanisches. Die Tabakpflanze (Abb. u. a. bei Jensen, Wolf, Kißling) ist eine flachwurzelnde einjährige Staude von aufrechtem Wuchs, deren Höhe je nach Spielart, Klima und Boden zwischen 80 cm und 2,5 m schwankt. Neigung zur Verzweigung vorhanden; bei höher entwickelter Kultur (s.u.) wird die Bildung von Seitentrieben künstlich verhindert. Die abwechselnd stehenden, kurz gestielten oder stiellosen Blätter haben je nach Spielart lanzettbis eiförmige Gestalt und sehr verschiedene Länge und Breite; ihre Größe nimmt vom Grunde der Pflanze nach der Spitze hin ab. Auf der Unterseite sind die Blätter in wechselndem Grade von Drüsenhaaren besetzt, die ein, harziges Sekret absondern. Von besonderer, bisweilen ausschlaggebender Bedeutung ist die Ausbildung der Mittel- und der Seitenrippen; für hochwertige Zigarren- und Zigarettentabake sind Feinrippigkeit und Zartheit des Blattes unerläßliche Vorbedingung. Blüten (Abb. bei Comes I) stehen in endständigen Rispen; Blumenkrone blaßrosa bis rot, röhrenförmig mit 5 Zipfeln. Frucht eine eiförmige, zweiklappige, in reifem Zustand braune Kapsel; enthält zahllose, nierenförmige, sehr kleine Samen. N. rustica charakterisiert durch den relativ kürzeren, gedrungeneren Wuchs - wird nur bis etwa 1 m hoch -und durch tiefer einsetzende Verzweigung; Blätter länger gestielt, eiförmig, am Ende stumpf, am Grunde nahezu herzförmig, auch dicker und massiger als bei N. tabacum; Blüte grünlichgelb, Röhre gelblichweiß, Kelchzipfel kurz, Frucht rundlich. Die T.pflanze bildet zahlreiche Varietäten, Kulturformen und Lokalrassen (Comes III), von denen einige fälschlich als selbständige Arten aufgeführt werden. Sie unterscheiden sich in Wuchs und Größe der ganzen Pflanze, in Gestalt, Größe und Bau der Blätter, aber auch in deren chemischen Qualitäten, die für die Verwendungsart des Produktes letzten Endes ausschlaggebend sind (s.u.). Denn auf ihnen beruht die Bildung eines spezifischen, für die einzelnen Rauchtabaksorten (s.u.) charakteristischen Aromas, ferner "Schwere" und "Brand" des T. usw.

3. Kultur und Aufbereitung. Das T.blatt liefert, je nach Klima und Boden des betreffenden Anbaugebiets, nach Varietät und Rasse und nach Behandlung der Pflanze und des Ernteguts durchaus verschiedenartige Produkte (s.u.). Für die Schutzgebiete handelt es sich - abgesehen von der Eingeborenenkultur - vorläufig im wesentlichen um die Gewinnung edler, hochwertiger T., deren Anbau sich gut rentiert, und die auch geeignet sind, die deutsche T.industrie im Rohstoffbezug allmählich bis zu einem gewissen Grade vom Ausland unabhängig zu machen. Derartige T. sind vor allem das Zigarrendeckblatt (s.u.) und der türkische Zigaretten - T. Beide Produkte stammen von N. tabacum, werden aber unter ganz verschiedenen äußeren Bedingungen und mit verschiedenen Methoden gewonnen. Auf diese beiden Produkte sollen sich die nachstehenden Angaben über Anbau und Behandlung beschränken. Die Anbauzone des T. erstreckt sich über die Tropen und Subtropen und weite Gebiete der gemäßigten Klimate beider Hemisphären. - Klima von großem Einfluß auf Art und Qualität der Produkte; reichlicher Wärmegenuß fördert im allgemeinen die Bildung eines edlen Produkts. Die wertvollsten Deckblattabake werden in einigen Gebieten der engeren Tropenzone (Kuba, OstSumatra, Philippinen u. a. m.) gewonnen, die edelsten Zigarettentabake dagegen in verschiedenen Bezirken der asiatischen und europäischen Türkei, die während der Vegetationsperiode des T. von hoben Temperaturen beherrscht werden. Wie die Weinrebe, so ist auch die T. - Pflanze "klimadiffizil" und "bodensensibel", d.h. sie reagiert in Eigenart und Güte ihrer Produkte empfindlich auf Klima und Boden. - Anbau. A. Deckblattabak (vgl. Semler, Fesca, Weigand). Fordert Tropenklima mit einer mittleren Temperatur von nicht unter 20°, am besten 25 - 27° C und möglichst geringen Schwankungen, mit intensiver Bestrahlung, aber höherer Luftfeuchtigkeit und möglichst gleichmäßiger Verteilung der Niederschläge über die Vegetationsperiode. Regenfall in Havanna 1175, in Medan (Deli) 2000 - 2500 mm jährlich. Deckblattproduktion an tiefere Lagen gebunden; in Deli geht man nicht über 300 m Mh. hinauf. Lagen in unmittelbarer Nähe der Meeresküste für alle edlen Tabake ungeeignett Klimatische Verhältnisse auch von großem Einfluß auf Nachbehandlung des Blattes (s.u.). - Boden muß nährstoffreich, gut durchlüftet und frei von stagnierendem Wasser sein. Leichtere Böden produzieren zartere, nach der Fernentation (s. u.) hellere Blätter als schwere Böden; jungfräuliche Urwaldböden überall bevorzugt. Steife Tone und überhaupt stark bindige Böden sind auszuschließen, quarz- und humusreiche milde Lehme und stellenweise auch Alluvien sind günstig, unter gewissen Voraussetzungen auch vulkanische Verwitterungsböden. (Über Deli - Böden bei Weigand.) -Düngung, insbesondere mit Kunstdüngem meist unentbehrlich, muß aber sehr vorsichtig gehandhabt werden (Näheres bei Fesca, Weigand); vielfach schiebt man sie lange heraus und läßt dafür Wiederbewaldung des Feldes eintreten (s. u.). In neuen Produktionsgebieten planmäßige Düngungsversuche! -Aussaat nur in Saatbeete. In neu zu erschließenden Produktionsgebieten sind die besten Aussaattermine erst durch Versuche zu ermitteln, wobei namentlich die Witterungsverhältnisse während der Vegetationsperiode, der Ernte und der Nachbehandlung des Blattes ausschlaggebend sind! Saatbeete müssen gut vorbereitet und gedüngt und von Unkraut und Ungeziefer frei gehalten werden. Schutz vor zu starker Bestrahlung und heftigen Regengüssen durch Bedeckung mit Palmblattmatten, Reisstroh oder dgl. - Auspflanzen geschieht, wenn die jungen Pflänzchen 4 -5 Blätter getrieben haben, nach etwa 40 - 55 Tagen; Boden muß vorher gut durchgearbeitet, fein verteilt und geebnet sein. Pflanzweite etwa 50 x 90 cm. Die jungen Pflänzchen werden bisweilen anfänglich beschattet. Alsdann erfolgt das erste Hacken und Häufeln, später wiederholt, je nach Bodenverhältnissen, Unkrautaufschlag und Entwicklung der Pflanzen. Während der Vegetationsperiode muß jede Pflanze individuell gepflegt und behandelt werden; Insekten sind abzusuchen - jeder Insektenstich bedeutet einen Fehler des Deckblatts oder auch die Untauglichkeit des Blattes als Deckel -, pilzkranke Pflanzen müssen entfernt und durch Nachpflanzen ersetzt werden. - "Gipfeln" und "Geizen". Unter "Gipfeln" ("Köpfen") versteht man die Ent fernung des Hauptsproßgipfels, sobald die Blütenknospen erscheinen. Das Gipfeln fährt zur Bildung von Seitentrieben ("Geizen") aus den Achseln der Blätter, die dann ebenfalls ausgebrochen werden müssen. Durch das Gipfeln und Geizen soll der Stoffverbrauch für die Ausbildung der Blütenstände und Seitentriebe, nebst ihren minderwertigen Blättern verhindert, und möglichst stoffreiche Blätter sollen gebildet -werden. Über die Methode des Gipfelns und Geizens bei der Deckblattproduktion in Deli bei Weigand (S. 60); in neuen Produktionsgebieten müssen Versuche entscheiden. Die zur Samengewinnu, ng bestimmten Pflanzen werden nur gegeizt. -Fruchtwechsel. Im Gegensatz zur Produktion anderer Tabaksorten läßt man bei der Deckblattproduktion nach einer einjährigen Anbauperiode das Feld möglichst lange ruhen, weil schon eine zweitjährige T.Ernte in Qualität hinter der ersten weit zurücksteht. In Deli ist man zu einem 8 - 10jährigem Turnus mit künstlicher oder natürlicher Wiederbewaldung gelangt; zur künstlichen Aufforstung werden vorwiegend die Leguminose Albizzia moluccana, stellenweise auch Tiek benutzt. In neuen Produktionsgebieten Versuche! - Ernte. Die Reife der T. - Blätter beginnt am Grunde der Pflanze und schreitet mehr oder weniger schnell nach oben hinfort; sie äußert sich besonders durch Farbenumschlag: Verschwinden der frischgrünen Färbung, Auftreten gelblicher Flecke. Man unterscheidet nach dem Stande der Blätter an der Pflanze gewöhnlich 3 Kategorien: "Sandblätter", "Mittelblätter" und "Gipfelblätter" ("Kopfblätter"). In Deli werden die untersten 2 - 4 Blätter als "Sandblatt" und die folgenden 10 - 12 als "Fußblatt" bezeichnet; auf diese folgen die "Mittelblätter". Die Ernte beginnt also beim Sandblatt, dessen Bedeutung für die Deckblattverwendung in seiner Größe und Zartheit, ferner in der helleren Farbe des fertigen Produktes liegt. Unter günstigen Verhältnissen erhält man in Deli 2 - 4 Sand-, 10 - 12 Fußblätter, 6 Mittel- und 4 Gipfelblätter, letztere werden dort nur geerntet, wenn sie mindestens 33 cm lang und nicht zu dick und zu fett sind. Über das Erntegeschäft bei Weigand. Die geernteten Blätter werden unter möglichster Sorgfalt sofort in die Trockenscheune gebracht. - Aufbereitung und Nachbehandlung. Gliedern sich in Trocknung, Fermentation und Sortierung. a) Trocknung. Geschieht ausschließlich in Trockenscheunen (über deren Konstruktion bei Weigand). Die Blätter werden - nach Kategorien getrennt - am Grunde der Mittelrippe durchstochen, auf Fäden aufgereiht, diese an Stangen befestigt und letztere in der Scheune aufgehängt. Gute Durchlüftung unerläßlich; langsamer und gleichmäßiger, Verlauf des Trockenprozesses von direktem Einfluß auf Qualität und Farbe des Blattes. Zu hohe Luftfeuchtigkeit zieht Entwicklung von Pilzen und andere Erkrankungen des Blattes nach sich. Anwendung künstlicher Wärme nur ausnahmsweise üblich. Dauer der Trocknung durchschnittlich 20 Tage; Gewichtsverlust des Blattes etwa 66 % des Frischgewichts. Nach Beendigung der Trocknung werden die Blätter zu losen Bündeln von je 40 - 50 gebündelt. Die Blätter sollen "handtrocken" sein, d. h. sich weich anfühlen und nach leisem Zusammendrücken von selbst wieder entfalten. Zu weit vorgeschrittene Trocknung führt leicht zu Bruch, unvollkommene. zur Bildung von Flecken und dunklen Streifen, die nach der Fermentation auftreten (in Deli "Druck" genannt). Der Trocknung folgt unmittelbar die b) Fermentation. Sie wird in besonderen Frementierscheunen (Weigand) vorgenommen. Die Bündel werden zu "Stapeln" gehäuft, deren Dimensionen sich nach der Menge des Ernteguts, der Kategorie der Blätter und deren Trockenheitsgrad richten. Die Stapel werden wiederholt geöffnet, umgestapelt und nach und nach vergrößert, so daß sie zum Schluß ein Gewicht von je 200 bis 300 dz erreichen. Mit der Fermentation ist Selbsterhitzung des T. verbunden, deren Verlauf durch häufige Temperaturmessungen genau kontrolliert werden muß; je höher die anfängliche Stapelung, um so stärker die Erwärmung. Sand- und Fußblatt können höhere Erhitzung (bis zu 60° C) vertragen, als Mittel- und Gipfelblatt. Verlauf der Fermentation abhängig von Witterung und Außentemperatur; Dauer 3 - 5 Monate. Fermentation bringt erneuten Gewichtsverlust von 5 - 10% mit sich; vor allem aber erfährt das Blatt tiefgreifende chemische Veränderungen (s.u.); dabei erfolgt die Ausbildung des Aromas. Das fertig fermentierte Blatt soll geschmeidig und elastisch sein, Matten Glanz und die gewünschte, nunmehr unveränderliche Farbe besitzen. c) Sortierung. Die summarische Sonderung nach Blattkategorien und den einzelnen Ernten erfolgt schon vor, die spezielle nach Farbe, Feinheit und sonstigen Eigenschaften des Blattes unmittelbar nach der Fermentation. Nur glatte, geschmeidige, feinrippige und unverletzte Blätter gehen als Deckblatt (Farben- abstufungen von schwarz bis hellfahl); grobe, starkrip pige, spröde als Umblatt (s. u.) verwendet, beschädigte und Ausschuß als Einlage (s.u.). Über die einzelnen Graduierungen und ihre Bezeichnungen für den Markt bei Weigand. Innerhalb jeder Sorte werden 4 Längen unterschieden; je 30 - 40 Blätter gleicher Sorte und Länge werden zu einem "Feinbündel" zusammengebunden. Versand in Ballen zu je 80 kg. - B. Zigarettentabak. Die nachstehenden Angaben beziehen sich teils auf die Türkei, teils auf Südrußland (Transkaukasien und Krim), wo Kultur und namentlich Aufbereitung technisch meist höher entwickelt sind als dort (Näheres bei Busse), wenngleich die Türkei die höchstwertigen Produkte liefert. - Der Zigaretten - T. ist ein Produkt der gemäßigten Zone, speziell des Mediterranklimas, seine Kultur daher in den Tropen nur in höheren Gebirgslagen möglich, für tropisches Tiefland gänzlich ungeeignet! Für die türkischen Anbaugebiete (Südost - Mazedonien, Thrazien, Smyrna, Samsun am Schwarzen Meer) liegen klimatologische Beobachtungen nicht vor. Ein heißer Sommer mit günstiger Verteilung der Niederschläge begfinstigt den T.bau hier wie in Abchasien und der Krim. Luftfeuchtigkeit an der Küste des Schwarzen Meeres und in Südost - Mazedonien hoch, bei Smyrna zurzeit der Ernte fast zu gering. Mittlere Temperatur während der Monate Mai bis August in Ssuchum (Abchasien) zwischen 15 und 24° C, relative, Luftleuchtigkeit zwischen 73 und 80 %; regenfreie Monate gibt es hier nicht, auch besteht keine ausgesprochene Periodizität im Regenfall der Sommermonate. Jahresmenge 1200 - 1300 mm. In Jalta (Krim) Temperaturmittel während der entsprechenden Periode etwa 10 höher, Luftfeuchtigkeit 48 - 72 %. Regenfall bedeutend geringer als dort, während der Erntezeit minimal; Jahresmenge 350 - 700 mm, in Ausnahmefällen höher. (Genaueres bei Busse.) Die Reifezeit des T. soll möglichst regenfrei sein, weil namentlich die wertvollen Gipfelblätter erheblich an Qualität einbüßen, wenn sie während der Reife Regen bekommen. - Fast alle, in den betreffenden türkischen Anbaugebieten vorkommenden Böden werden benutzt, selbst schwere Tone; aber magere, durchlässige Böden liefern die höchstwertigen Tabake. Geringfügige Bodenunterschiede einzelner "Lagen" derselben Gegend von nachhaltigem Einfluß auf Qualität und Charakter des Blattes. Auf Neuland wird im ersten Jahre niemals T. gepflanzt, sondern stets geht Getreide voraus. Flaches Pflügen, nicht tiefer als 20 cm, gilt als Regel. Die Saatbeete werden stets reichlich mit verrottetem Schaf- oder Ziegenmist gedüngt und gegen Frost und starke Regen mit Bastmatten geschützt. Düngung im Felde, soweit überhaupt angewendet, nur mit den beiden genannten Dungsorten; Kunstdünger nirgends gebräuchlich. Alles wird vermieden, was die Pflanzen sich mastig entwickeln läßt, weil damit das Aroma abnimmt. So auch Künstliche Bewässerung, die ein minderwertiges Produkt erzeugt. Im allgemeinen bildet der türkische T. bedeutend kleinere Pflanzen und kleinere Blätter, als der Zigarren - T. Die feinsten Smyrnasorten (Ayassoluk) werden nur 70 - 80 cm hoch. Demgemäß werden die Pflanzweiten gewählt. Reihenabstand für 30 - 50, Pflanzenabstand 10 - 12 cm. Bei Sorten von größeren Dimensionen entsprechend weitere Abstände. - Gipfeln und Geizen in einigen Gebieten Regel, in anderen nicht (z.B. Smyrna). Fruchtwechsel sehr verschieden gehandhabt: bei Smyrna je 1 Jahr T. und im folgenden Wintergetreide oder Sorghum oder Sesam; in Thrazien und Mazedonien (Jakka, Karschi - Jakka) gehäufter T. - Bau ohne Fruchtwechsel die Regel. -Ernte. Beim Zigarettentabak sind die Gipfelblätter das wertvollste Produkt! Man unterscheidet ferner 4 Klassen von Mittelblättern, deren Güte von oben nach unten abnimmt. Die Sandblätter sind ganz minderwertig, werden stellenweise gar nicht geerntet, sondern vertrocknen an der Pflanze; jedenfalls kommen sie nicht in den legitimen Handel. Die Aberntung beginnt, der Reife entsprechend, bei der untersten Klasse von Mittelblättern. Sie erfolgt stets in den frühesten Tagesstunden. Die bei Samsun angebauten Sorten liefern 10 - 50, durchschnittlich 20 - 25, Smyrna 16 - 20, Jakka 20 - 40, durchschnittlich 30 Blätter zum Schnitt. Über die teilweise abweichende Handhabung des Anbaus usw. in den genannten russischen Gebieten bei Busse. Aufbereitung vollzieht sich in ganz anderer Weise, als beim Deckblatt. Das Trocknen geschieht durchweg, soweit es die Witterung nur gestattet, in der Sonne. Die eingebrachten frischen Blätter werden zunächst unter Dach aufgefädelt und dann auf besonderen Gestellen ins Freie gebracht. Trocknung soll langsam und gleichmäßig verlaufen, wobei Luftfeuchtigkeit von Belang. In der asiatischen Türkei setzt man die Blätter meist in den ersten Tagen nicht der vollen Wirkung der Sonnenstrahlen aus, sondern hängt sie nach dem Auffädeln erst 1 - 2 Tage in einem schattigen Raum zum Anwelken auf, um sie dann im Freien zunächst mit. Schnuren halbgetrockneter Blätter einige Tage zu bedecken. Im übrigen sind die Trockenvorrichtungen in Transkaukasien, speziell Ssuchum, den in der Türkei gebräuchlichen weit überlegen (Näheres bei Busse). Die Fermentation erfolgt frühestens 6 Monate nach beendeter Trocknung. Ihr geht die Sortierung voraus. Hierbei werden die Blätter zu kleinen Paketen ("Manoks") gebündelt und diese locker zu Ballen gepreßt. Letztere werden den Winter über im Keller aufbewahrt und im Frühjahr in das Magazin des Käufers gebracht. Hier findet die Fermentation - meist in den Monaten Mai und Juni - statt. Höher entwickelte Fermentationsverfahren gibt es in der Türkei nicht. Die Erhitzung wird nur mit der Hand kontrolliert; sie wird durch Öffnung und Umstapeln der Ballen unterbrochen, wenn sie Blutwärme übersteigt. Ähnlich in den russischen Gebieten (bei Busse). Dauer 1 - 2 Monate, je nach Witterung und Sorte. In der europäischen Türkei soll im August noch eine zweite Fermentation, allerdings mit wesentlich schwächerer Temperatursteigerung, eintreten. (Entspricht der sog. "Maifermentation" des deutschen T.) Erst hiernach wird der T.endgültig gepreßt und versandfertig gemacht. Es gilt (auch in der Krim) als Regel, den T. erst frühestens 1 Jahr nach beendeter Ernte zu versenden. Vorzeitiger Versand mit großem Risiko verknüpft! - Für die Beurteilung des fertigen Produkts sind Zartheit, Feinrippigkeit, Farbe, Aroma und Elastizität des Blattes gemeinsam bestimmend. -Erträge in Transkaukasien und der Krim je nach Sorte, Lage und Witterung 5 - 16 dz pro Hektar.

4. Wichtigste Krankheiten und Schädlinge. (Näheres, auch über Bekämpfung, bei Jensen, Peters und Schwartz, Weigand.) a) Pflanzliche Parasiten. Wurzelschmarotzer (Orobanchearten), Stengelschmarotzer (Cuscutaarten). Verschiedene Pilze rufen Keimlingskrankheiten im Saatbeet hervor; im Felde. Welkekrankheiten, z.B. Stammfäule (in Niederländisch-Indien: "Lanasziekte"), durch Phytophthora Nicotiana und mehrere Sclerotiniaarten erzeugt, Schleimkrankheit ("slijmziekte"), von Bakterien hervorgerufen; verschiedene Blattkrankheiten, u. a. der Mehltau (Erysiphe lamprocarpa), die Mosaikkrankheit (Erreger noch unbekannt), durch verschiedene Pilze hervorgerufene Blattflecken. Während der Trocknung auftretende Krankheiten: Trockenfäule oder Dachbrand und Rippenfäule, erzeugt durch die Pilze Sclerotinia Libertiana und Botrytis cinerea. b) Tierische Schädlinge. An den Wurzeln: Wurzelälchen (Heterodera radicicola), Maulwurfsgrillen, Erdraupen (besonders Agrotisarten), Käferlarven (Drahtwürmer, Engerlinge u.a. m.); am Stengel: Erd- und andere Raupen, Bohrer (Eulenraupen und Larven von Rüsselkäfern), Schildläuse; an den Blättern: Schnecken, Heuschrecken, Grillen, Raupen zahlreicher Schmetterlinge (Abb. bei Peters und Schwartz), Käfer und Käferlarven, Blasenfüße (Thrips, Euthrips), Wanzen, Blattläuse, Schildläuse; an fertigem T. (Blättern und Fabrikaten) verschiedene Insekten, von denen der Zigarrenkäfer (Xyletinus sericornis) der gefährlichste Schädling.

5. Versuchsanstalten. Die gesteigerten Anforderungen der T. - Kultur und Fabrikation haben in einigen Produktionsgebieten zur Begründung besonderer Versuchsstationen geführt, die auf strengwissenschaftlicher Grundlage an der Verbesserung des T. - Baues und der Behandlung des Blattes arbeiten. So z. B. in Wedi bei Klaten in Mitteljava (Vorstenlanden), in Medan (Deli, Ost -Sumatra) usw. (s. Literatur). Die dort erzielten Erfolge sollten in neuen Produktionsgebieten beachtet werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die modernen Bestrebungen, die Qualität des T. durch planmäßige Züchtung und rationellen Samenbau zu verbessern (Lit. Fruhwirth, Jensen, Weigand, Lang).

6. Handelssorten. (Näheres, auch über die Fabrikation, bei Wolf.) a) Zigarren - T. Aus zahlreichen Produktionsgebieten bezogen. Man unterscheidet je nach Art der Verwendung Deckblatt, Umblatt und Einlage. Als Einlage werden außer den hierfür besonders gewonnenen T. auch Abfälle von Deckblatt und Umblatt benutzt. Die Einlageblätter werden vor der Verwendung angefeuchtet und entrippt. b) Zigaretten - T. werden in fein geschnittenem Zustande verwendet; in Deutschland vornehmlich türkischer, ferner russischer und griechischer, für die dunklen (französischen) Zigaretten im Elsaß auch algerischer und deutscher Tabak verarbeitet. Die Zigaretten werden bei uns niemals aus einer Sorte, sondern stets aus Mischungen hergestellt. - c) Pfeifen - T. ("Schneide - T., auch "Rauch - T." schlechthin genannt) kommt geschnitten, gesponnen oder zu Platten gepreßt in den Handel. Außer Blätter - T. werden auch die bei der Zigarrenfabrikation entfallenden Rippen verwendet; Rippen werden dazu noch gesondert aus Nordamerika und England importiert. Pfeifen - T. liefern zahlreiche Produktionsgebiete Amerikas, Asiens und Europas, außerdem Algier. d) Kau - T. kommt in Platten, gesponnenen Rollen und fein geschnitten ("Krauser") in den Handel. Man verwendet dafür nur die schwersten T.sorten aus Kentucky, Virginia und Europa; ebenso zur Herstellung von e) Schnupf - T. Wird nur in fein gemahlenem Zustande gehandelt. - Nebennutzungen. Aus Stengeln und Rippen besonders schwerer T. hergestellte wassrige Laugen: T.laugen dienen zur Vertilgung des Ungeziefers beim Vieh und zur Beseitigung schädlicher Insekten der Kulturpflanzen. Auch die bei der Zigarrenfabrikation aus gewissen T. restierenden Laugen werden hierzu verwendet (bei Kißling). Ihre Wirkung beruht auf dem Gehalt an Nikotin (s.u.).

7. Chemie (Näheres bei Behrens, Kißling, Fesca). Der wichtigste Bestandteil des T.blattes, das Nikotin, ein zu den Pyridinderivaten gehöriges Alkaloid, ist zu 0,5 - 5 % (auf Trockensubstanz berechnet) darin enthalten, gebunden an organische Säuren. Ein Zusammenhang zwischen Nikotingehalt und Qualität des T. ist nicht nachweisbar; bessere Sorten enthalten 2 - 3 %. Das grüne T.blatt enthält in der Trockensubstanz 6 - 12 % Eiweiß; ein hoher Eiweißgehalt wirkt ungünstig auf das Aroma. Sonstige Stickstoffverbindungen im T.blatt sind: Ammoniak, Amidverbindungen, Salpetersäure. Zahlreiche organische Säuren sind vertreten, u.a. Gerbsäure zu 0,3 - 2,3 %. Die Trockensubstanz frischer, reifer T.blätter besteht zu 1/3 - 1/2 ihres Gewichts aus Stärke. Von Bedeutung für den "Brand" des T. ist die Verteilung der Zellulose auf die Blattsubstanz, wie sie in feinrippigen Produkten zum volkommensten Ausdruck gelangt, für das Aroma entscheidend sind namentlich die zu 4 - 15 % vorhandenen harzartigen Körper. In großen Mengen vorhanden, können diese die Glimmfähigkeit beeinträchtigen (Kißling). Beim Trocknen des T. (Behrens 1895, 1899) - abgesehen vom Wasserverlust (s.o.) - beginnen die chemischen Umwandlungen, die sich bei der Fermentation fortsetzen und vollenden und in ihrer Gesamtheit höchst komplizierte Vorgänge darstellen. Geschehen Trocknung bzw. Fermentation unvollkommen, so ergeben sich Fehler in Farbe und Aroma. Zu schnell getrocknete Blätter behalten ihre grüne Farbe; die Bräunung des Blattes hängt mit der Spaltung der Gerbstoffe zusammen. Bei allmählichem Trocknen verschwindet die Stärke im Blatt vollständig, die Eiweißstoffe werden zersetzt und organische Säuren gebildet, die sich bei der Fermentation wieder vermindern. Zu beachten ist, daß während der Trocknung das Blatt selbst abstirbt. Das Wesen der Fermentation ist noch nicht hinreichend geklärt. Die beträchtlichen Temperaturerhöhungen weisen auf energisch verlaufende chemische Prozesse hin. Ob diese durch lebende, auf dem T.blatt vegetierende Gärungserreger (Mikroorganismen) eingeleitet und unterhalten werden, oder ob es sich um rein chemische, innerhalb des Blattes abspielende Vorgänge handelt, bedarf noch endgültiger Klärung. Bei der Fermentation findet u. a. vielfach eine Zersetzung des Nikotins statt. - Über die chemische Zusammensetzung und physiologische Wirkung des T.rauches bei Thoms, Kißling. Von gesundheitschädlichen Stoffen gelangen in den T.rauch vorwiegend Nikotin, Pyridinbasen und gewisse Produkte der unvollkommenen Verbrennung ("Brenzöl"); am schädlichsten von ihnen ist das Nikotin: je höher dessen Gehalt, um so "schwerer" der T.

8. Anbau in den Schutzgebieten. In allen Schutzgebieten wird der T.bau betrieben (fast ausschließlich N. tabacum). In Deutsch - Ostafrika (Stuhlmann) allgemein bei den Eingeborenen verbreitet, teils in recht primitiver, teils in vorgeschrittener Form, letzteres besonders im Hinterland von Lindi. Ausfuhr (nach Sansibar und anderen afrikanischen Gebieten) 1912 rund 366 dz i. W. von 24 900 M (frühere Ausfuhren bei Stuhlmann und amtl. Jahresber.). Deckblattproduktion in den letzten Jahrzehnten des vorigen Jahrh. wiederholt (von Europäern) unternommen, aber mit negativem Erfolg. In den letzten Jahren wird am Kilimandscharo von amtlicher (Landw. Versuchsstation Kibongoto) und privater Seite die Gewinnung von türkischem Zigaretten - T. versucht; die Versuche sind noch nicht abgeschlossen (Pflanzer 1912 Nr. 10; 1913 Nr. 12). - In Kamerun, vielerorts größere Eingeborenenproduktion (z.B. Jaunde, Musgum) für den örtlichen Bedarf; neuerdings Versuche zu deren Hebung auf der Versuchsstation Nomajos (Jaunde), eingeleitet. In den letzten Jahren haben einige größere deutsche Unternehmungen mit beachtenswerten Erfolgen Sumatra - Deckblatt angebaut (s. Tafel 182), das auf dem Bremer Markt gute Preise erzielt hat. Ausfuhr vorläufig noch geringfügig. - In Deutsch- Südwestafrika scheinen für Zigaretten - T. und für gewöhnlichere Produkte (für den Landesbedarf) günstige Aussichten zu bestehen. Namentlich im Distrikt Okahandja haben die Farmer diese Kulturen aufgenommen. fifolgedessen wurde 1911 vom Gouv. eine eigene Versuchsstation für T. - bau in Okahandja begründet (s.d.). Über die dortigen Versuche bei Schwonder in Landw. Beilage z. Amtsblatt f. Deutsch - Südwestafrika von 1912 ab. - Togo hat nur bescheidene Eingeborenenproduktion, namentlich im Bezirk Sokode. (Näheres bei Gaisser in Mitt. a. d. d. Schutzgeb. 25, 265.) - In Deutsch-Neuguinea wurde zu Ende vorigen Jahrhunderts schon einmal mit gutem Erfolg Deckblatt gewonnen; Fortführung der Unternehmungen scheiterte an der Arbeiterfrage. Zweifellos liegen die natürlichen Verhältnisse in Kaiser- Wilhelmsland günstig, und neue Versuche dürften nur eine Frage der Zeit sein. - Über T.kultur in Kiautschou im Tropenpflanzer 1910, 210.

Literatur: Comes, I. Monographie du genre Nicotiana. Neapel 1899. - Ders., II. Histoire, géographie, statistique du Tabac. Neapel 1900. - Ders., III. Delle Razze dei Tabacchi. Neapel 1905. - Hartwich, Die menschlichen Genußmittel. Lpz. 1911. - Semler, Tropische Agrikultur. 2. Aufl. Bd. 3, 1903. - Kißling, Handbuch d. Tabakkunde, des Tabakbaues und der Tabakfabrikation. 2. Aufl. 1905. - Fesca, Pflanzenbau in den Tropen und Subtropen, Bd. -2,1907. - v. Babo, Tabakbau. Berl. 1911. J. Wolf, Der Tabak und die Tabakfabrikate. Leipz. 1912. - Weigand, Der Tabakbau in Niederländisch - Indien (Probleme der Weltwirtschaft IV). Jena 1911 (daselbst weitere Literatur). -Fruhwirth, Die Züchtung der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen. Bd. 3. - H. Lang, Tabakzüchtung in Jahresber. Vereinig. f. angewandte Botanik 1912, -Jensen, Mededeelingen van het Proefstation voor Vorstenlandsche Tabak Nr. 1 - 5. Batavia 1913 (enthält die Arbeiten von Jensen u. a. aus d. J. 1898 -1913). - Bulletin van het Proefstation voor Deli -Tabak. Medan. - H. Miehe, Der Tabakbau in den Vorstenlanden. Tropenpflanzer 1911, Nr. 9 - 11. - W. Busse, Die Kultur des Zigarettentabaks in Transkaukasien, und der Krim. Ebenda 1910, Nr. 7 -9. Koschny (Costarica) ebenda 1904, 292. Floyd, Cultivation of Cigar - Leaf Tobacco in. Florida. U. S. Dept. Agricult. Report. Nr. 62. Wash. 1899. -Scherffius u. a., The cultivation of Tobacco in Kentucky and Tenessee. Ebenda Farmers Bullet. 343. Wash. 1909. Garner, Principles and practical methods of curing Tobacco. Ebenda, Bur. of Plant Industry. Bull. Nr. 143. Wash. 1909. - Nesom, Tobacco growing in the Philippines. Dept. of Inter. Bureau of Agricult. Farmers Bull. Nr. 15. Manila 1907. - Stuhlmann, Beitr. z. Kulturgesch. von Ostafrika. Berl. 1909. J. Behrens, Beiträge zur Kenntnis der Tabakpflanze. I - XI. Die landwirtschaftl. Versuchsstationen 1892 - 99. -Derselbe, Über die oxydierenden Bestandteile und die Fermentation des deutschen Tabaks. Zentralbl. f. Bakteriologie, II. Abt. VII, 1901, Nr. 1. - Derselbe, Mykologie der Tabakfabrikation. Lafars Handb. d. Technischen Mykologie, Bd. 5. Jena 1905. - 0. Loew, Curing and Fermentation of Cigar Leaf Tobacco. U. S. Dept. of Agricult. Rep. Nr. 59. Wash. 1899. H. Thoms, Über die Rauchprodukte des Tabak£. Ber. Deutsch. Pharmazeut. Gesellsch. X, 1900, 19 ff. - Peters u. Schwartz, Krankheiten und Beschädigungen d. Tabaks. Mitt. d. Ksl. Biolog. Anst. f. Land- u. Forstwirtsch. Nr. 13. Berl. 1912.

Busse.