Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 454

Tamarinde, Tamarindus indica Tr. (Kisuah. "mkwadju"), in Steppengebieten des tropischen Afrikas, u.a. in Ostafrika, Togo und dem Kameruner Grasland weitverbreiteter Baum aus der Familie der Leguminosen. Die Hülsen enthalten ein säuerliches Fruchtmus, das in der heißen Zone als, erfrischendes Genußmittel geschätzt wird, während es seiner laxierenden Eigenschaften wegen vielfach in den Arzneischatz der Kulturvölker aufgenommen ist. Holz fest; mit dunklem Kern, schwer zu bearbeiten.

Literatur: Warburg in Englers Pflanzenwelt Ostafrikas, Tl. B, 192 u. 504. 1895. - Busse in Schenck u. Karsten Vegetationsbilder, VI. Reihe, Heft 7. 1908. - Stuhlmann, Beitr. z. Kulturgeschichte Ostafrikas, 119 ff. 1909.

Busse.