Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 494

Tinger, Ort der Fulbe (s.d.) in Nordkamerun, und zwar in der Farobucht, am Fuße des nördlichen Plateauabfalls von Südadamaua. Es liegt auf der nördlichen Straße von Banjo über Galim nach Ngaundere. Es besteht erst seit jüngerer Zeit und ist von Usmani, einem Fulbegroßen, gebaut. T. gehört zum Bezirk Banjo, dessen nordöstliche Landschaft Tingere ist. Früher war T. ein berüchtigtes Räubernest, das den Gendoroweg, das ist die Straße von Banjo nach Dodeo und Kontscha, unsicher machte. Passarge- Rathjens.