Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 495

Tintenfische oder Cephalopoden (Kopffüßer) nennt man hochorganisierte Weichtiere, welche am vordern Körperende zwei wohlentwickelte Augen und meist 8 -10 mit Saugnäpfen bewaffnete Fangarme besitzen. Einige T. schwimmen wie die Fische frei im Meere und sind dann mit einem Ruderschwanz versehen (s. Tafel 191/92 Abb. 24). Andere leben am Grunde des Meeres und sind dann weniger gestreckt. Die ersteren werden vielfach gegessen. T, kommen an den Küsten unserer sämtlichen Kolonien vor. Mit den T. verwandt ist der Nautilus (s.d.). S.a. Kraken.

Dahl.