Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 527

Togogebirge, massiver Gebirgszug, welcher das Schutzgebiet Togo von Südsüdwest nach Nordnordost durchstreicht und welcher im Osten von meist inselartig sich. erhebenden Bergen und Bergmassiven im Westen von größeren zusammenhängenden Gebirgsketten begleitet wird. Zum Unterschied von den östlich und westlich vorgelagerten Bergen bzw. Gebirgsketten wird der zentrale Gebirgszug das zentrale T. genannt (s.a. Tafel 1, 189, 193, 194). Nördlich Bö und nördlich der Sudu - Dako - Hochfläche wird es durch das Inselbergland von Bassari und durch die Niederung des Kara unterbrochen; es setzt sich aber nördlich davon in den massiven Gebirgsketten von Ánima, Difále -und Tamberma fort und geht jenseits der Grenze Togos in die sog. Atakorakette über (s. Togo, 3. Bodengestaltung).

v. Zech.