Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band III, S. 556

Tuburi, ein Volkstamm am T.sumpf (s.d.) in Kamerun, über deren Rassenzugehörigkeit noch wenig bekannt ist. Nach Dominik erinnern sie in Wuchs und Gesichtsbildung an die Wute (s.d.), sie sind tiefschwarz, tragen lederne Schurze und feilen die Zähne spitz. Bei den Frauen finden sich kolossale Lippenpflöcke, so wie bei dem Stamm der Musgum. Die T. sind Ackerbauer und kennen bereits die Anwendung des Düngers. Sie reiten kleine aber kräftige Ponys. Mit Europäern sind sie noch sehr wenig in Berührung gekommen.

Passarge - Rathjens.